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01.12.2025
13:30 Uhr
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Positron, die kostenlose IDE für Python und R, bildet mit dem Daten-Explorer Data-Science-Workflows ab und verknüpft die Ergebnisse mit Jupyter.

Posit, das Unternehmen hinter RStudio, hat eine IDE namens Positron für Python und R veröffentlicht. Positron basiert auf Code OSS, dem quelloffenen Projekt hinter Microsofts VS Code. Ein grundlegender Vorteil von Positron besteht darin, dass keine zusätzlichen Tools oder Erweiterungen nötig sind, um R oder Python zu nutzen. Das Vorbild RStudio bleibt bestehen und soll weiterhin Updates erhalten.
Das GUI von Positron dürfte RStudio-Benutzern bekannt vorkommen: Man schreibt seinen Code in einem Editorbereich, führt ihn in der Konsole aus und sieht Ergebnisse wie Diagramme, Variablen und Berichte in speziellen Fenstern oder Registerkarten. Es gibt jedoch auch einige Unterschiede. Zwei UI-Elemente sind für RStudio-Benutzer gänzlich neu: Die Aktivitätsleiste bietet Zugriff auf verschiedene Funktionen von Positron.
Durch Klicken lässt sich umschalten, was die primäre Seitenleiste anzeigt, die sich direkt daneben befindet. Sie bietet je nach Auswahl in der Aktivitätsleiste unterschiedliche Ansichten und ermöglicht den Zugriff auf den Explorer, die Suche, die Quellcodeverwaltung, Extensions, Publishing und weitere Funktionen. Wenn "Explorer" ausgewählt ist, stellt die primäre Seitenleiste beispielsweise einen übersichtlichen Datei-Explorer bereit.